Re: “der schöne deutsche Name Handy” - Motorola feiert Handy-Geburtstag

> September 11th, 2008 ---

> Hallo,
>
> was ist daran ironisch? Englisch ist “Handy” zumindest mal nicht.
>
> Wohl verstehen die Engländer mitlerweile, was ein Deutscher von ihnen
> will, wenn er nach einem Taschentuch fragt, aber englischer wird der
> Ausdruck dadurch nicht.
>
> Ciao
> Wurbel
Na Wurbel,
ob Du da richtig liegst?
Das Adjektiv handy wird im Englischen allen möglichen
Gebrauchsgegenständen
vorangestellt (handy lantern, handy lighter, handy computer, etc.).
Und ich stelle erneut meine Forderung:
Liebe Mitmenschen,
bitte,
bitte,
bitte,
schafft dieses Unwort im Deutschen endlich ab !!!!
Es ist ein englisches Adjektiv.
Es hat nichts (aber auch gar nichts) mit Telefonen zu tun.
Der korrekte Anglizismus ist mobile (phone) bzw. cell(ular) (phone).
Aber wie Wurbel auch schon feststellte:
Scheinbar definieren die Deutschen mittlerweile den Englisch
sprechenden
Menschen mittlerweile ihre Sprache um. Beweis: die Kommentare, die
auch
diesmal wieder diese fußnagelkräuselnde Fehlverwendung von “handy”
verteidigen
werden.
In diesem Sinne
:-((
wizard

Re: Handy-Schutz? Abschalten, wenn Handys neu gekauft werden sollen? - Handy-Schutz ferngesteuert

> September 10th, 2008 ---

> Folgendes Szenario wäre doch denkbar?
> Der Handy-Hersteller mag seinen Umsatz ankurbeln, also blockiert er
> wissentlich das Handy des Kunden, und dann lässt es sich halt - oh
> welch Wunder - auch nimmer reparieren?
> Kunde kauft dann ein neues….
>
> Ist ja genauso gemein, wie die Geschichte mit den
> Tintenstrahldruckern
> von … (wer wars ? Epson oder Canon?)
>
> Eigentlich gehört sowas ja schon im Ansatz bestraft.
>
> Grüße Wolfgang
Ich finde die Idee echt klasse:
Wenn man im Kino / Restaurant / Theater sitzt, packt man mal kurz einen
kleinen Sender aus, der alle Handies im Umkreis von ein paar hundert
Metern nacheinander so umprogrammiert, daß erstens die Tastatur nicht
mehr funktioniert und zweitens der Lautsprecher abgeschaltet wird. Und
schon kann man in Ruhe den Film / das Essen / die Vorstellung genießen.
Das kann man zwar schon heute haben, setzt aber einen leistungsstarken
Sender bei 900 und 1800 MHz voraus, der während der gesamten
Ruheperiode alle Funkzellen mit Rauschen überdeckt, also eine Steckdose
oder einen riesigen Akku braucht. Für das Umprogrammieren der
Logik-Bausteine in den “Diebstahlsicheren” Handies müßte theoretisch
ein Handy mit veränderter Firmware völlig ausreichen.
Tux2000 <– immer auf der Suche nach Sicherheitslücken

Re: Handy-Schutz? Abschalten, wenn Handys neu gekauft werden sollen? - Handy-Schutz ferngesteuert

> September 10th, 2008 ---

handyh finde die Idee echt klasse:
>
> Wenn man im Kino / Restaurant / Theater sitzt, packt man mal kurz
> einen
> kleinen Sender aus, der alle Handies im Umkreis von ein paar
> hundert
> Metern nacheinander so umprogrammiert, daß erstens die Tastatur
> nicht
> mehr funktioniert und zweitens der Lautsprecher abgeschaltet wird.
> Und
> schon kann man in Ruhe den Film / das Essen / die Vorstellung
> genießen.
> Das kann man zwar schon heute haben, setzt aber einen
> leistungsstarken
> Sender bei 900 und 1800 MHz voraus, der während der gesamten
> Ruheperiode alle Funkzellen mit Rauschen überdeckt, also eine
> Steckdose
> oder einen riesigen Akku braucht.
Wer -außer dem Militär- darf denn solche Störgeräte betreiben ?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Theater, Schulen usw.
einfach den Funk stören dürfen.
Wie will man außerdem sicherstellen, dass nicht in der gesamten
Nachbarschaft alle Handys, DECT-Telefone und Sateliten-Empfänger ihren
Dienst versagen ?

Handy gegen Kinderschänder - IT-Branchenverband gegen Handy-Verbot an…

> September 8th, 2008 ---

Ohne Handy können Kinder nicht mehr die Polizei rufen, wenn der böse
Kinderschänder kommt.
Das Handy erhöht die gefühlte Sicherheit, insb. von jungen Mädchen
abends in schwach beleuteten Parks.
Daher ist jeder Schülerin ein Handy auszu-handy-gen und außerdem eine
LED-Lampe zum Ausleuten dunkler Ecken Und eine Vorratspackung
Pfefferspray.
Sicherheit geht vor. Denn “DAS BÖSE”(tm) lauert überall: “These boots
are made for stalking” ist leider nur allzuhäufig Realität. Aber
nicht
mit uns.
Auch jugendliche Mit-Glieder des katholischen Knabenchors müssen mit
dem rund-um-sorglos-Sicherheitspaket ausgestattet werden, damit der
pädophile Chorleiter keine Dummheiten macht.
Kamerahandys müssen ab der 1. Klasse Pflicht werden, damit es durch
lückenlose Überwachung endlich Schmutz, Schund, Verbrechen und
Verderbtheit an den Schmutzkragen geht.
Sicherheit ist machbar, Herr Nachbar. Und Mißtrauen und gegenseitige
Überwachung ist erste Bürgerpflicht. Nur so kann der Zusammenhalt der
Volksgemeinschaft gesichert werden.
(Appell des Jugendbeauftragten und Lobbyisten K. Lingelton, gehalten
auf dem Gründungsparteitag der DSuVP, der Deutschen Sicherheits- und
Vollkasko Partei)
mfG,
yossarian

Re: Handy-Hersteller (bspw. Nokia) haben noch ganz andere Probleme - Handy-Ökolabel soll zu geringerer Strahl…

> September 5th, 2008 ---

> Tja ich will hier nicht flamen, aber Nokia baut zum teil einfach
> schlechte Geräte. Das Handy meiner frau (irgendeine 3er Serie von
> Nokia hat schlechten Empfang und einen miesen Akku.
> Im Gegensatz dazu verträgt mein Firmenhandy (Siemens S35) übelste
> Behandlung problemlos:
> keine Schutztasche, mal in der hosentasche, mal in der Jacke ins
> Gepäckfach gequetscht, einfach in die Aktentasche geworfen
> => bis jetzt ( seit ca 1 1/2 Jahren in Betrieb) ist nur das Display
> verkratzt.
Ich glaube, die Handy-Hersteller haben ganz allgemein das Problem,
wirklich zuverlässige Handys herzustellen.
Im vergangenen Sommer hatte ich *massive* Probleme mit meinem
Siemens S25. Es wurde innerhalb von sechs Wochen von Siemens mehr
als dreimal (!) getauscht, da das Display nach kurzer Betriebszeit
versagte. Nun hat die Tastatur einen Defekt.
Ich glaube nicht mehr, dass man einem bestimmten Hersteller den
Schwarzen Peter zuschieben kann. Es ist offensichtlich ein
allgemeines Technologieproblem, wirklich zuverlässige Handys
herzustellen. Wie wird es erst sein, wenn die UMTS-Technologie
marktreif ist?
C.M.

Re: Und, wie geht es dann weiter ?? Kunde will neues handy - schickt aber gebrau - Im Internet bestelltes Handy darf kurz g…

> September 5th, 2008 ---

Das ist ein Problem des Fernabsatzgesetzes, nicht
der Rechtsprechung.
Für mich wäre es selbstverständlich daß ich die
Verpackung pfleglich behandele, so daß der Händler
ggfs. nur ein paar Klebestreifen erneuern muß.
Aber das gilt halt nicht für jeden (und es ist für
mich auch selbstverstädnlich mich vorher zu
informieren, weswegen ich bislang keine Rücksendung
hatte).
Einmal habe ich in einem Ladengeschäft gefragt ob ich
die Kabel (insgesamt 10m DVI Verlängerung; zulässig
laut Specs sind 5m Gesamtlänge) ggfs. zurückgeben kann,
oder ob ich sie lieber per Versand bestellen soll
(dann natürlich woanders, aber das braucht man ja
nicht explizit dazusagen :-)). Bei der Gelegenheit
habe ich auch gleich gesagt daß ich sie heute wieder
zurückbringe wenn’s nicht geht — ist ja kein Problem
die kurz anzustecken und zu schauen was passiert.
Der Händler bat mich halt die Kabel beim Ausprobieren
sorgfältig zu behandeln — für mich eh selbstverständlich,
aber offenbar nicht für jeden. Ich hab nichtmal den
Kabelbinder aufgedreht, weil zu dem Zeitpunkt stand der
Monitor eh neben dem Rechner :-) Christian

Warum man das Handy nicht in der Hand halten das Radio aber bedienen darf - Ablesen der Uhrzeit vom Handy während de…

> September 4th, 2008 ---

Hiho,
nachdem ich hier schon zahlreiche Beschwerden darüber gelesen habe
wieso man denn das Handy nicht in der Hand halten darf, sich aber
kratzen darf, das Radio bedienen darf usw. Eine Theorie von mir dazu.
Der Unterschied hier liegt darin das man das Radio nicht in der Hand
hat, es also kein Problem ist in einer Gefahrensituation sofort die
Hände wieder ans Steuer zu nehmen. Dem Radio schadet das überhaupt
nicht. Anders bei einem Handy. Das ist ein oft teures Gerät zu dem
der Besitzer eine gewisse Bindung hat (darin sind viele wichtige
Telefonnummern, die SMS von der angebeteten oder was weiss ich). Und
dieses Gerät hält man in der Hand. Sprich wenn ich das einfach los
lasse fällt es, im Gegensatz zum Radio, runter geht vielleicht kaputt
und wenn nicht rutscht es auf jeden Fall irgendwo im Fussbreich rum.
Und hier ist die Gefahr dabei, die Hemmschwelle das Handy einfach auf
den Boden zu feueren ist deutlich höher als das radio los zu lassen.
Und das führt zu vielen möglichen gefährlichen Situationen:
- Der Fahrer überlegt kurz ob er das Handy wirklich fallen lassen
soll
- Der Fahrer sucht zuerst nach nem Ablageplatz fürs Handy
- Der Fahrer versucht mit dem Handy in der Hand zu schalten
- Der Fahrer versucht das Auto ohne das Handy aus der Hand zu legen
zu retten
- usw.
Ich denke hier liegt ein deutlicher Unterschied zu den “erlaubten”
Dingen wie Armbanduhr, Autoradio etc.
Marc

Kamera im Handy bringt Geld und ist auch nützlicher als Ansteckgeräte. - Neues Handy-Flaggschiff von Panasonic

> September 4th, 2008 ---

> alles im allem ist das Handy ja ganz nett. Aber warum kann die
> Industrie nicht mal wieder Kamera-lose-Handys auf den Markt bringen.
Weil das nicht so viel Geld bringt. Eine eingebaute Kamera bedeutet
höhere Umsätze der Netzbetreiber (wenn man die Bilder direkt
verschickt) und/oder mehr verkaufte Speicherkarten.
> Wer brauch schon eine VGA Kamera, wenn er eine 3M-Pixel-Kamera bei
> sich zu Hause auf dem Tisch liegen hat.
Eben: “zu Hause auf dem Tisch”. Mein Handy hab ich fast immer dabei,
die Digicam hingegen nicht.
Ich finde die Kamera im Handy für Schnappschüsse praktisch (muss auch
nicht so eine hohe Qualität haben), und wenn ich eine bessere
Qualität brauche dann nehme ich sowieso die “richtige” Digicam mit.
> Ein Ansteckmodul reicht doch aus.
Statt des Ansteckmoduls könntest du auch gleich eine extra Kamera
mitnehmen (gibt es auch schon sehr klein). Das ist die gleiche
Grundproblematik: man müsste noch ein zweites Teil mitnehmen. Mein
Handy stecke ich einfach ein, egal ob ich in die Arbeit fahre oder
Joggen gehe, ich habe aber keine Lust da jedesmal ein Arsenal von
Zusatzgeräten mitzunehmen.
> Dann kann man die Geräte auch
> wieder mit zur Arbeit nehmen.
Das ist eine Frage der Firmenpolitik, nicht der Nützlichkeit von
Kamrera-Handys an sich.
Es gibt Digitalkameras schon in winziger Ausführung und
verschiedenster Verkleidung (z.B. als Stift), da ist ein Verbot von
Kamerahandys nur eine populistische Maßnahme ohne sonderlich effektiv
zu sein.

Technisch versierte Handy-Besitzer können die Sperre mittels Firmware-Upgrade au - Vodafone will Handy-Jugendschutz per Blu…

> September 4th, 2008 ---

handyhnisch versierte Handy-Besitzer können auf die Idee kommen, die Sperre
> mittels Firmware-Upgrade aufzuheben. Diese Methode beinhaltet indes das Risiko,
> dass das Handy gar nicht mehr benutzbar ist
Ist das ein Kommentar von Vodafone oder Heise? Dass Vodafone vom
Firmware-Update abrät um die Initiative nicht zu gefährden, klingt
irgendwie peinlich. Und könnte nach hinten loswerden. Immerhin kann
man den Satz auch umdrehen: “Technisch versierte Handy-Besitzer
können die Sperre mittels Firmware-Upgrade aufheben.”
> Von der weiter bestehenden Möglichkeit, Dateien massenhaft per MMS zu
> verschicken oder mittels der GPRS- und EDGE-Funktionen vom Handy ins Internet

Re: Und, wie geht es dann weiter ?? Kunde will neues handy - schickt aber - Im Internet bestelltes Handy darf kurz g…

> September 3rd, 2008 ---

-evil-kommt-zurueck-aufs-handy/”>handygebrauchtes zurück.
>
> Nach herrschender Rechtsprechung darf der Kunde sogar die Schmidt
> Verpackung entsorgen und nur den Inhalt zurück schicken.
>
> Und was macht nun der Händler ?
> Gerät = gebraucht, Verpackung = womöglich fehlend ??
>
> KEIN Kunde würde es akzeptieren, wenn man ihm ein ausgepacktes Handy
> zuschicken würde das der Vorgänger “nur mal kurz” ausprobiert hat.
>
> Und im Laden darf ich - wenn überhaupt - höchstens auf dem eigens
> dafür bereitgestellten Demogerät rumfummeln. Aber nicht mal “Probe
> Waschen” oder “Probe Telefonieren”.
>
> Traurig diese Richter - wissen nicht mehr wie es im “real life”
> zugeht !
Das stimmt alles was du sagst.
Aber. Das ist im Laden eben genau so. Und nur darum geht es bei
dieser Regelung. Als Besteller soll man dieselben Rechte haben wie
jemand der im Laden kauft.
Ich verstehe nicht was es daran zu meckern gibt ;) Amazon lösst das auf seine Weise. Rücksendungen landen da im
Marketplace. Zu etwas geringeren Preisen aber immer noch recht
hochpreisig. Also kein Totalverlust.
Wer dieses Risiko nicht eingehen will darf weder Straßen- noch
Internethändler sein. Traurig aber wahr.