Re: Die Mobilfunkfirmen sollten lieber zentral den Handy-Datenverkehr scannen… - McAfee will bereits über 100 Handy-Viren…

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> > Die zentrale Desinfektion des mobilen Datenverkehrs kommt den Kunden
> > im Endeffekt billiger, hat keine Update-Probleme und für die
> > Einwahlknoten und die paar Megabyte an Daten kann das ja wohl kaum so
> > schwer sein.
>
> Also erstens glaube ich nicht das es sich nur um ein paar Megabyte
> handelt und
Es ging mir um den Datentransfer des einzelnen Kunden, da ich ja
einen Vergleich zwischen persönlichem und zentralen Virenscanner
gemacht habe. Und da ist ein Megabyte/Monat im Durchschnitt
wahrscheinlich schon viel, abzüglich reiner TEXT-SMS, die ja getrennt
behandelt werden bzw. werden können.
> zweitens, wenn ich wüsste das mein Mobilfunkanbieter
> meine Traffic scannt und dann entscheidet ob das nun ein virus ist
> oder nicht, ich glaub ich würd in dem Fall fuchsteufelswild werden
> und den Anbieter wechseln
Eure bzw. deine Paranoia in Ehren, habe ich irgendwo gesagt, dass
dies ein Zwang sein soll?
Es ging mir um eine Alternative zu persönlichen Scannern und die muss
man ja auch aktiv erwerben, installieren und updaten.
Und wenn der Anbieter ein verseuchtes Programm oder Applet etc.
zurückhält kann er dir das ja mitteilen…
> oder die Verschlüsselung einschalten.
> Was
> wohlgemerkt dem Anbieter das Scannen unmöglich machen würde.
Stimmt. Wie gesagt, optional ist das Zauberwort. Und es geht ja
hauptsächlich um so etwas wie Symbian-Anwendungen und
Java-Progrämmchen, die Schadcode enthalten und an einen gesendet
werden (als Verbreitungsmechanismus).
Sicher gegen jemanden, der sich Malware über verschlüsselte (und mit
Zertifikaten versehene) Downloadlinks selbst herunter läd hilft das
nichts.
Totalen Schutz bietet auch kein persönlicher Virenscanner, er muss
erst gekauft werden, installiert und regelmäßig aktualisiert werden.
Und ankommende Viren kann er auch erst erkennen, wenn sie auf das
Handy geladen worden sind, d.h. der Datentransfer findet statt und
kostet.
Folge ist, dass eine Menge ungeschützter Handys die Netze belasten,
etwas was bei einer zentralen Lösung weitaus weniger wahrscheinlich
ist.
> > OK bleibt Bluetooth, aber wie viele Prozent der Nutzer haben den
> > dauernd an? Ich z.B. noch nie, seit 3 Jahren.
>
> Schön für dich! Wenn man das nun aber braucht weil man sich die
> Strippe vom Headset ersparen will, das Handy mit dem Laptop verbinden
> muß um eine Mail zu laden oder mittels drahtloser GPS-mouse seine
> Position bestimmen will um auf dem rechten Weg zu bleiben?
Und schützt der Virenscanner dich vor den Schwächen in Bluetooth
algemein?
Wird jemand nicht mehr deine Adressen auslesen können, eine beliebige
Nummer wählen können, den mitgeschnittenen Sprach- bzw. Datentransfer
leicht entschlüsseln oder das Telefon abschalten/aufhängen können?
Finde dich damit ab: Bluetooth ist unsicher, auch mit den letzten
BIOS-Updates der Hersteller bleibt ein Restrisiko. Dieses kann meiner
Meinung nach auch ein Virenscanner nicht maßgeblich senken.
Abgesehen davon ist Bluetooth zur Verbreitung von Viren weitaus
weniger ansteckend (wenn jemals ein selbstinstallierender Virus
kommen wird) als ein Virus, der sich per Datenleitung/MMS/Mobile
Anwendung etc. per GSM/GPRS/UMTS an andere Handys verschickt.

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