Re: Was nützt ein strahlungsarmes Handy…. - Handy-Ökolabel soll zu geringerer Strahl…
handychtig, bin kein Physiker! - weiß aber das bereits Strahlungstote
> da
> sind. Vieltelefonierer denen hinter dem Ohr ein Tumor “gegrillt”
> wurde
> - inoperable und damit eine totsichere Sache!
So ein Blödsinn - da bist Du einer “urban legend” aufgesessen, wie Du
den unten zitierten Artikeln (leider sehe ich mich gezwungen, diese
Texte immer wieder zu bringen) entnehmen kannst. Und falls Du mit
“hinter dem Ohr” “Akustikus-Neurinome” meinen solltest - die sind alles
andere als inoperabel oder todsicher - und das nicht erst seit gestern.
Zitate:
Handys und Hirntumoren
Deutsches Ärzteblatt 98, Heft 10 vom 09.03.01, Seite A-611 [MEDIZIN:
Für Sie referiert]
Die Behauptung, dass häufige Handy-Benutzung zu Hirntumoren führen
könnte, wurde in
Krankenhäusern in Phönix, Boston und Pittsburgh bei 782 Patienten
untersucht, bei denen Hirntumoren in den Jahren
1994 bis 1998 (489 Gliome, 197 Meningiome und 96 Akustikusneurinome)
festgestellt worden waren. Als Kontrollen
dienten 799 Patienten der gleichen Krankenhäuser. Das relative Risiko
bei mehr als 100 Stunden Handy-Nutzung lag
für die Gliome bei 0,9, für die Meningiome bei 0,7, für
Akustikusneurinome bei 1,4 und für alle Hirntumoren zusammen
bei 1,0. Es ergab sich auch kein erhöhtes Risiko bei den Personen, die
täglich das Handy 60 oder mehr Minuten
benutzten. Auch bezüglich der Seitenlokalisation der Hirntumoren und
der Kopfseite, wo das Handy benutzt wurde,
ergaben sich keine Korrelationen.
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Hypothese, die häufige
Benutzung vom Handy könne Hirntumoren
induzieren, nicht zutreffend sei, doch sei möglicherweise der
Beobachtungszeitraum noch zu kurz, um definitive
Aussagen zu treffen. w
Inskip PD, Tarone R E, Hatch E E et al.: Cellular-telephone use and
brain tumors. N Engl J Med 2001; 344: 79
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