ADAC per Handy anrufen - Deutsche greifen häufiger zum Handy

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> > …und habe es auch nicht vor. Es handelt sich um Technik, die
> > Lebensqualität nimmt, nicht gibt. Wenn das Millionen Fliegen nicht
> > schnallen, dann soll’s mir auch wurscht sein.
>
> Wenn Du gegen Mitternacht mit Deinem Auto liegen bleibst und in einer
> Gegend wohnst, in der es viel Natur gibt aber leider keine
> öffentlichen Telefonzellen wirst Du Deine Meinung vermutlich
> revidieren. Ist mir kürzlich erst passiert, und ich war froh, daß ich
> den ADAC per Handy rufen konnte.
Ich bin eine zeitlang sehr sehr viel Auto durchs Outback gefahren.
Und ich bin seit Anbeginn der Zeit zweimal mit dem Auto liegen
geblieben.
-Dachte mir beim ersten Mal: oh, ich habe ja jetzt ein Handy,
telefoniere ich doch mal. Im Wald: kein Empfang. Auf eine unbewaldete
Hügelkuppe im Outback gewandert, juhu Empfang: gewählt, piep piep
piep, Akku leer. Ganz großer Sport. Halt doch 4 km zum nächsten Dorf
gelatscht.
-Beim zweiten Mal: oh, ich habe Empfang UND mein Akku ist voll. (Habe
seit dem ersten Mal ein Autoladekabel mit dabei für den Fall der
Fälle.) ADAC gewählt, der begriffsstutzigen Dame versucht zu
erläutern, zwischen welchen Käffern ich mich gerade befinde “Nee, der
Ort ist nicht auf meiner Karte” “Arrggh”. Nach ca. einer
Viertelstunde hatte sie es tatsächlich gefunden und während des
Satzes “Dauert dann aber noch ca…” war das Guthaben meiner
SIM-Karte aufgebraucht! Weil ADAC-Nummer = teuer! Immerhin hat’s
nicht so lange gedauert, bis der Typ da war.
Da stelle ich mich das nächste Mal doch lieber an den Straßenrand und
lasse mich ins nächste Dorf mitnehmen - dann lernt man wenigsten
nebenbei noch nette Leute kennen!
MfG,
E1100101

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